86159 Augsburg
Oleg Lubkiwskij ist ein Czernowitzer Original und verdienter Künstler, der bis in die Gegenwart aktiv ist.
Geboren ist er 1950 und setzt sich Zeit seines Lebens mit seiner Heimatstadt, Czernowitz/ Tscherniwzi, auseinander. Das historische und kulturelle Erbe der Bukowina ist Thema seiner arbeiten. In Drucken, Graphiken oder Fresken hat er der Stadt vielfach ein Denkmal gesetzt und sie somit für viele Betrachterinnen und Betrachter auf der ganzen Welt erfahrbar gemacht. Er reist weiterhin für Ausstellungen seiner Druck-/ Graphiken durch Europa, zuletzt im September 2025 in Braunau/ Österreich.
Das Bukowina Institut an der Universität Augsburg verfügt über zwei Originale des Künstlers, die in der Kunstsammlung des Instituts archiviert wurden, sowie Kataloge seine Arbeiten. Anlässlich einer Neuerwerbung freuen wir uns, die kleine Sammlung zu ergänzen.
Zur Sammlung gehörten bereits die beiden Drucke „Regelmäßigkeit der Zeit“ und „Kaiser Cafe“, welche aus der gleichen Serie stammen, wie die Graphik „Residenz“, welches in der Sammlung des Kunstmuseums Tscherniwzi neben anderen Graphiken des Künstlers zu finden ist.
Anlässlich des 150. Jubiläums der Jurij Fedkovych Universität/ Franz Josephs Universität, die heute in der Residenz zu finden ist, wurde in diesem Jahr eine einzigartige Auftragsarbeit von Oleg Lubkiwskij erstellt: Eine Ehren-/ Gedenkmünze aus Bronze. Diese zeigt auf der Vorderseite eine Wiederholung einer Medaille aus dem Jahr 1875 zum 100. Jahrestag der Eingliederung der Bukowina in das Habsburger Reich, zu welchem Anlass auch die Universität im östlichsten Kronland gegründet wurde. Die Rückseite hat einen stärkeren Bezug zur Gegenwart. Über den Allegorien zweier Frauen und einem Kind ist eine Gravur mit folgender Aufschrift zu lesen: „In Erinnerung der Verbindung der Bukowina mit Österreich, 1775/ 2025“.
Die Sammlung in Augsburg wird dadurch weiter ergänzt.