Ausstellungseröffnung „Gemalte Gebete“

Bedrohte Wandmalereien in Synagogen der ukrainischen Bukowina

Welche Geschichten erzählen die farbenprächtigen Wandmalereien historischer Synagogen? Und was bleibt von einem kulturellen Erbe, das durch Krieg und Zerstörung zunehmend bedroht ist?

Die Ausstellung „Gemalte Gebete“ widmet sich den Wandmalereien in Synagogen der ukrainischen Bukowina. Die Region blickt auf eine vielfältige jüdische Geschichte zurück, deren Zeugnisse bis heute von der religiösen und kulturellen Bedeutung jüdischen Lebens in Osteuropa erzählen.

 

Anhand kunsthistorischer Forschung, Fotografien, digitaler 3D-Aufnahmen und weiterer historischer Materialien macht die Ausstellung diese besonderen Zeugnisse jüdischer Kultur sichtbar. Sie zeigt aber zugleich, wie gefährdet dieses kulturelle Erbe ist. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine verschärft die Bedrohung historischer Bauwerke und ihrer einzigartigen Ausstattung.

 

Die Ausstellung lädt dazu ein, die Geschichte und Bildsprache der Synagogenmalereien kennenzulernen und sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie kulturelles Erbe auch in Zeiten des Krieges bewahrt werden kann.

 

Das Bukowina-Institut lädt alle Interessierten herzlich zur Ausstellungseröffnung ein.

Ort
Bukowina-Institut Augsburg
Alter Postweg 97A
86159 Augsburg

Wo ist das?
Termin
Montag, 09.11.26 16:00 Uhr