Das Bukowina-Institut führt seit 2018 lebensgeschichtliche Interviews mit Personen, die in der Bukowina geboren sind, sowie mit ihren Nachfahren. Im Rahmen mehrere Teilprojekte, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und des Hauses des deutschen Ostens (unter der Projektleitung von Alexander Weidle und Franziska Pohlmann) gefördert wurden, konnten bis Dezember 2024 insgesamt 224 Interviews realisiert werden. Von den Interviews wurden 169 mit christlichen und 55 mit jüdischen Gesprächspartner*innen geführt.
Die Sammlung bietet einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Lebensgeschichten aus der Bukowina, von denen einzelne im Projekt „Migrationsgeschichte(n) aus der Bukowina: Eine Digitale Ausstellung“ zugänglich gemacht wurden. Interviewte berichten nicht nur von ihren Erfahrungen von Umsiedlung, Flucht und Vertreibung, sondern auch von ihrem oder dem Lebensumfeld und -alltag ihrer Vorfahren in der Bukowina. Das Interviewprojekt wird kontinuierlich fortgeführt.
