Das Museum für huzulisches Kunsthandwerk in Wischnitz wurde im Jahr 1905 eröffnet. Dem Museum ist eine Kunst- und Handwerksschule angeschlossen, die sieben Sparten umfasst, u.a. Stickerei, Schmiedehandwerk, Holzkunst, Design und Pädagogik. Auch in der Sowjetzeit konnten die Arbeiten in der Kunstschule fortgeführt werden. Im Museum selbst sind viele der Abschlussarbeiten der Absolventinnen und Absolventen der Schule ausgestellt, die teilweise auch zum Verkauf stehen. Diese umfassen Holzarbeiten wie die traditionellen Ostereier oder kunstvoll verzierte Kisten, Teller und Kerzenständer, Puppen, bestickte Kissen, geschmiedete Messer, Schmuckstücke wie Colliers oder huzulische Trachten. In den Wandteppichen, die auf den Fotos zu sehen sind, kommen traditionelle Kunst und aktuelle Themen zueinander. Sie sind nach huzulischer Tradition gefertigt und zeigen z.B. huzulische Muster, die aktuelle politische Themen wie den Maidan darstellen.
86159 Augsburg










