Unser zentrales Interesse gilt der Region Bukowina in Geschichte und Gegenwart, stets in vergleichender, verflechtungsgeschichtlicher oder globalhistorischer Perspektive. Das Bukowina-Institut versteht sich dabei als Schnittstelle für die inter- und transdisziplinäre Forschung aus dem Kreis seiner wissenschaftlich arbeitenden Mitglieder sowie für die internationale Forschungsgemeinschaft. Unsere Mitarbeiter*innen verfolgen derzeit Forschungsprojekte mit einem zeitlichen Schwerpunkt im 19. und 20. Jahrhundert, unter anderem zur Modernewahrnehmung in der Bukowina, zur Geschichte politischer Öffentlichkeiten um 1900, zur Erinnerungskultur der „Bukowina-Deutschen“ und zum Umgang mit Menschen mit Behinderungen im deutsch-ukrainischen Vergleich. Zentrale Projekte unserer (Vorstands-)Mitglieder behandeln die jüdische Geschichte, insbesondere die Czernowitzer Sprachkonferenz, sowie die Umweltgeschichte, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Bezügen zwischen der Region Schwaben und der Bukowina liegt. Zudem entstehen studentische Qualifikationsarbeiten im weiteren Themenfeld.